Was wäre, wenn Trainingsinhalte, die deine Arbeitswelt revolutionieren könnten, nicht nur in deinem Kopf kreisen, sondern sie unmittelbar in dein Arbeitsumfeld einfließen und nachhaltig nützlich sind?
Das alles passiert im Trainingsformat ‘Immersion Training’, das ich dir hier vorstelle.
Es gibt nicht das one-size-fits-all Training für alle
Wir kennen es alle: Wir treffen uns mit anderen Menschen, um von einem Trainer neues Wissen vermittelt zu bekommen. Wir diskutieren die Inhalte, probieren das ein oder andere innerhalb des Trainings aus und nehmen das mit nach Hause, das uns wertvoll erscheint.
Das hat unverkennbare Vorteile: Es ist gut organisierbar, zeitlich kompakt und inhaltlich intensiv ohne die Gefahr einer Ablenkung. Perfekt für Menschen, die erst Wissen aufsaugen und Konzepte ausprobieren möchten bevor sie in die eigene Umgebung einfließen.
Diese Art, Wissen zu vermitteln, ist weit verbreitet und hat absolut seine Berechtigung. Peter und ich haben schon hunderte Trainings auf diese Art durchgeführt. Die überwiegend positiven Rückmeldungen bestätigen den Nutzen für unsere Teilnehmer:innen.
Es gibt darüber hinaus eine wachsende zweite Gruppe von Menschen. Sie lernen lieber für sich, zeitlich unabhängig, digital und in der Menge variabel. Sogenannte ‘Self-Paced Trainings’ bieten für manche einen optimalen Einstieg in Grundlagen oder Spezialthemen. Der persönliche Austausch mit Trainer oder anderen Teilnehmer:innen sowie das praktische Experimentieren stehen nicht im Vordergrund. Doch mag es individuell besser organisierbar und auch finanzierbar sein.
Peter und ich werden dieser Gruppe demnächst ein Angebot machen, aber darum soll es in diesem Artikel nicht gehen. Ihr könnt ja Augen und Ohren offen halten.
In diesem Artikel spreche ich von einer weiteren, dritten Gruppe von Menschen. Ihnen fällt es im Anschluss an 2-Tages- oder auch Self-Paced Trainings schwer, das Gelernte in die Praxis zu bringen, obwohl sie es sich stark wünschen: Der Arbeitsalltag holt sie ein, es gibt Deadlines, die Vorfahrt haben oder man geht erstmal in Urlaub. Man kommt nur schwer in die Gänge, die tollen Ideen in die Praxis einfließen zu lassen.
Für diese Gruppe gibt es aktuell nur wenige Angebote. Das möchten wir ändern!
Immersion Training für nachhaltige Wirkung im eigenen Arbeitsalltag
Was steckt eigentlich hinter dem Begriff ‘Immersion Training’? Nein, es ist nicht zu verwechseln mit VR-Anwendungen, bei denen man in virtuellen 3D-Welten lernt. Der Begriff ‘Immersion Tarining’ ist hierzulande bisher nicht sehr verbreitet. Im Deutschen findet man dieses Konzept jedoch in ähnlicher Form unter den Bezeichnungen ‘handlungsorientiertes Lernen’ oder ‘Aktionslernen’.
Doch tauchen wir tiefer ein. Es gilt zwar für jedes Training, doch hier steht es ganz besonders im Vordergrund bevor ich ein Immersion Training besuche: Was will ich lernen und was soll der Nutzen für mich ganz persönlich oder meine Organisation sein? Die Beantwortung dieser Fragen ist wichtig, denn das Format fordert und fördert eine echte Veränderung durch eigenes Engagement. Dafür braucht es genügend Energie und Motivation.
Das Immersion Training selbst ist so aufgebaut, dass Lernende klassische Inhalte z.B. eines Professional Scrum Product Owner Trainings (PSPO) vermittelt bekommen. Der Zusatznutzen besteht dann aus einem verbindlichen und nachhaltigen Transfer in die Praxis.
Ziel ist es, dass die Lerninhalte wirklich zu einer messbaren Verbesserung im Umfeld der Teilnehmer:innen führen und beständig nützliche Veränderungen nach sich ziehen.
Experimente im eigenen Umfeld sind fest im Format eingebaut
Ein entscheidender Erfolgsfaktor des Trainingsformats ist das Überwinden der oben erwähnten Trägheit, mit dem Gelernten im eigenen Kontext zum eigenen Nutzen zu experimentieren. Hier hat das Format eine starke Antwort.
Dazu wird das Training in 6 - 8 kurze Sessions von 1,5 - 3 Stunden aufgeteilt.
- Eine Session beginnt typischerweise mit einer Reflexion in der Gruppe
- gefolgt von einem knackigen inhaltlichen Teil.
- Am Ende erarbeiten sich die Teilnehmenden Hausaufgaben, die sie bis zur nächsten Session in ihrem Arbeitsumfeld ausprobieren.
Die nächste Session findet mindestens eine Woche später statt und beginnt mit der angesprochenen Reflexion mit Austausch und gegenseitigem Feedback. Hier helfen die anderen Teilnehmer:innen und der Trainer mit ihren jeweiligen Perspektiven.
Noch einmal zur Bekräftigung: Entscheidend für den Erfolg sind zum einen die gewählten Experimente für den echten Arbeitsalltag. Sie können größer oder kleiner sein, aber sind immer auf einen selbst gemünzt und werden in der Gruppe vorher und nachher reviewt.
Zum anderen entsteht implizit ein gewisser, aber gesunder ‘Gruppendruck’, seine Experimente oder Veränderungen auch wirklich durchzuführen. Wer möchte schon bei der nächsten Session mit leeren Händen dastehen und das individuelle Feedback der anderen Teilnehmer:innen und des Trainers verpassen?
Klar kann das vorkommen, aber der große Vorteil ist, dass man nie alleine dasteht. Alle Teilnehmer:innen und der Trainer geben ihr Bestes, damit jede:r Teilnehmer:in den bestmöglichen Nutzen aus dem Training zieht.
Zertifizierungsmöglichkeit inklusive
Der Hauptnutzen besteht sicherlich in der direkten Anwendung der Lerninhalte im eigenen Kontext. Zum Gesamtpaket gehört jedoch ebenfalls die Möglichkeit der Zertifizierung bspw. zu PSPO I oder PSM I dazu. Hier steht das Training dem 2-Tages-Format in nichts nach.
Als privates Training besonders interessant
Für viele Einzelteilnehmer in öffentlichen Trainings ist das Format bereits revolutionär. Doch welchen Impact kann es gar leisten, wenn Organisationen ganze Teams oder Abteilungen ins gemeinsame Immersion Training schicken?
Gemeinschaftlich und mit gemeinsamem Commitment führt man Experimente durch, die sonst nie oder nur nachrangig zum Arbeitsalltag durchgeführt werden würden. Es kann das Zusammenwachsen von Teams fördern und für gemeinsame Grundlagen sorgen. Der Impact kann durch geeignete Metriken beobachtet werden. Im besten Falle etabliert sich durch das Format über die letzte Session hinaus eine neue nachhaltige Lernstruktur.
Fazit
Das Immersion Training Format entstand nicht aus Marketinggründen. Es ist getrieben von unseren Werten. Wir möchten für unsere Kund:innen einen möglichst hohen und nachhaltigen Mehrwert bieten. Die Zielgruppe für das Immersion Training haben wir bisher vernachlässigt. Der Bedarf dafür ist uns zurückgespiegelt worden und wir tun alles dafür, dass dieses Format für unsere Kund:innen den gewünschten Erfolg bringt.
Was ist euer Rat? Was könnte das Format noch wirkungsvoller machen? Was sollten wir unbedingt berücksichtigen?
Schreibt uns an info@n-abler.de! Wir sind neugierig auf euer Feedback.