Vom Projekt zum Produkt

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Nachhaltigkeit bedeutet für uns bei n-abler mehr als Umwelt- und Klimaschutz. Sie bedeutet auch, gesellschaftliche Strukturen so zu verbessern, dass Wirkung langfristig und verantwortungsvoll entsteht.

Vor diesem Hintergrund freue ich mich besonders, aktuell die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zu unterstützen. Die GIZ setzt weltweit Projekte um, die das Leben von Menschen verbessern - unter anderem in den Bereichen Frieden und Sicherheit, Klima- und Umweltschutz sowie Landwirtschaft und Ernährung.

Diese Projekte verfolgen jeweils ein klares Ziel, sind zeitlich begrenzt und verfügen über ein definiertes Budget. Die Verantwortung für Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung und Wirksamkeitsmessung liegt bei den Projektmitarbeitenden vor Ort. Gleichzeitig werden alle Projekte zentral aus Deutschland heraus unterstützt, um die Arbeit effizient zu gestalten und die Wirkung der eingesetzten Mittel zu maximieren.

Ein Mitarbeiter aus diesem zentralen Unterstützungsbereich nahm vor einiger Zeit an meinem Advanced Product Owner Training teil. Ziel war es zu prüfen, ob ein produktgetriebener Ansatz dabei helfen kann, die zentrale Unterstützung der Projekte vor Ort besser zu strukturieren und weiterzuentwickeln.

Ein Training kann einen guten Überblick über Denkweisen, Methoden und Werkzeuge des Produktmanagements geben. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch darin, diese Ansätze sinnvoll in einen konkreten organisatorischen Kontext zu überführen.

Aus diesem Grund unterstütze ich die GIZ seit dem Sommer bei der Umsetzung eines produktgetriebenen Ansatzes in der Wirksamkeitsmessung ihrer Projekte.

In einem ersten gemeinsamen Termin haben wir die relevanten Kunden und Stakeholder identifiziert und darauf aufbauend eine Produktvision erarbeitet. Diese Vision dient seitdem als Orientierungshilfe und ermöglicht fundierte Priorisierungsentscheidungen. Parallel dazu entstand eine umfangreiche Liste an Aufgaben, die notwendig sind, um das Produkt arbeitsfähig und wirksam zu machen. Mithilfe einer Now-Next-Later-Roadmap wurde daraus ein erster belastbarer Arbeitsplan.

Seitdem arbeitet das Team in einmonatigen Sprints. Da diese Arbeit zusätzlich zum laufenden Tagesgeschäft erfolgt, wurde bewusst eine längere Sprintdauer gewählt. So können trotz begrenzter Kapazitäten kontinuierlich relevante Fortschritte erzielt werden.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die dogmatische Anwendung von Frameworks, sondern die Erzeugung von Wert für die Organisation und ihre Partner vor Ort. Die Methoden aus Scrum, Kanban und verwandten Ansätzen werden pragmatisch und zielgerichtet eingesetzt - ohne sie dabei zu verwässern.

Zum Jahresende werde ich das Team verlassen. Ich bin überzeugt, dass die gemeinsam etablierte Struktur und der Prozess auch ohne externe Unterstützung nachhaltig tragfähig sind.

Du brauchst Unterstützung bei der nachhaltigen Entwicklung Deines nachhaltigen Produkts? Schreib Daniel und mir eine E-Mail an info@n-abler.de.